Venus - Eine geschundene Welt
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Mit ihrer dichten und wolkenreichen Atmosphäre wirkt die Venus auf den ersten Blick wie eine etwas kleinere Ausgabe der Erde. Aber die Venus ist eine heiße Wüstenwelt, bedeckt von einer Schickt aus Säurewolken. Sie ist eines der hellsten Objekte am Erdhimmel. Nur die Sonne und der Mond übertreffen ihre Strahlkraft. Im hellsten Moment wirft die Venus sogar einen schwachen Schatten!
Lange haben Forscher die Venus als Zwilling der Erde bezeichnet. Da die Venus näher zur Sonne lag, musste es zwangsläufig auf ihr etwas heißer sein als auf der Erde. Allgemein galt die Venus als ein heißer, dunstiger, tropischer Planet. Dies jedoch wurde in den 50er Jahren widerlegt, als Astronomen erstmals die Temperatur des Planeten maßen. Die Oberfläche war mehr als 450 °C heiß.
Die hellen gelben Wolken, die die Venus bedecken, bestehen aus Tropfen von Schwefelsäure. Die Tropfen können als Regen fallen, jedoch verdunsten sie bevor sie die Venusoberfläche erreichen.
Auch noch bemerkenswert ist, dass die Venus für eine Umdrehung um ihre eigene Achse länger braucht, als um eine Umrundung um die Sonne. Das heißt also dass ein Venus-Tag länger braucht als ein Venus-Jahr!

Entdeckt: (keine Angabe möglich, da mit bloßem Auge sichtbar)
Durchmesser: 12.104 km oder 95% des Erddurchmessers
Entfernung von der Sonne: 108.209.000 km oder 72% der Erdentfernung
Durchschnittliche Oberflächentemperatur: 464 °C
Tageslänge: 243 Tage 14 Minuten (rotiert im Vergleich zur Erde rückläufig!)
Jahreslänge: 224,7 Tage
Atmosphäre: 96% Kohlendioxid
Trabanten: keine